Inhalt - Worin unterscheiden sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen?

Worin unterscheiden sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen?

Bern, 22. April 2014. Medienmitteilung von IWI, ISB, SIK, SWISSICT und /CH/OPEN -- Am Mittwoch, 27. August 2014 findet an der Universität Bern die dritte IT-Beschaffungskonferenz statt. Dort steht dieses Jahr die Frage im Zentrum, worin sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen unterscheiden. Es referieren unter anderem Nicholas Niggli, ehemaliger Vorsitzender der WTO-Verhandlungsrunde zum Government Procurement Agreement, Axel Butterweck, Leiter Konzerneinkauf Schweizerische Post sowie Michel Huissoud, Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle.

Die IT-Beschaffungskonferenz am Mittwoch, 27. August 2014 an der Universität Bern will auch in ihrer dritten Ausführung Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch zwischen Fachexperten und Praktikern von der öffentlichen Hand und aus Unternehmen ermöglichen.

Die Konferenz wird durch das Institut für Wirtschaftsinformatik IWI der Universität Bern, das Informatiksteuerungsorgan Bund ISB, die Schweizerischen Informatikkonferenz SIK, swissICT und die Swiss Open Systems User Group /ch/open veranstaltet.

An der letztjährigen IT-Beschaffungskonferenz nahmen über 280 Personen teil.

Die diesjährige Konferenz behandelt als Schwerpunkt die Frage, worin sich öffentliche von privaten IT-Beschaffungen überhaupt unterscheiden. Prof. Dr. Thomas Myrach, geschäftsführender Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern eröffnet die Konferenz mit einem Referat über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Informatikbeschaffungen.

Nicholas Niggli, ehemaliger Vorsitzender der WTO-Verhandlungsrunde zum Government Procurement Agreement GPA in den Jahren 2007-2012, erläutert welches die Herausforderungen bei den Verhandlungen des neuen Abkommens waren und welche Veränderungen es unter anderem für die Schweiz mit sich bringt.

Axel Butterweck, Leiter Konzerneinkauf bei der Schweizerischen Post, zeigt das Spannungsfeld auf, in welchem sich die Post als öffentlich-rechtliche Anstalt bezüglich Beschaffungsgesetz, Wettbewerb und Effizienz befindet. Weshalb IT-Beschaffungen im Bundesumfeld so schwierig sind und welche Lösungsansätze es gibt, erklärt Peter Fischer, Delegierter für die Informatiksteuerung des Bundes.

Konkrete Hilfsmittel für die IT-Beschaffung bei Behörden und Unternehmen leisten die zwei neuen Leitfäden "Agile IT Beschaffung" und "Beschaffung von Open Source Software", welche vom swissICT und der /ch/open im Rahmen der Konferenz veröffentlicht werden.

Die drei Fachsessions am Nachmittag widmen sich dieses Jahr kantonalen und kommunalen IT-Beschaffungen, der Erarbeitung von Ausschreibungsunterlagen sowie dem Dialogverfahren und Rahmenverträgen.

Abschliessend berichten Dr. Matthias Günter von seiner langjährigen Erfahrung als Informatikleiter über IT-Governance und Michel Huissoud, Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, über Controlling und Audit von IT-Projekten.

Die Konferenz wird auf Französisch übersetzt.

Rahmenprogramm und Anmeldung

Verfügbar auf www.ch-open.ch/it-beschaffungskonferenz

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