Inhalt - IT-Beschaffungskonferenz 2016: Schlanke und flexible Beschaffungen

IT-Beschaffungskonferenz 2016: Schlanke und flexible Beschaffungen

MEDIENMITTEILUNG IWI, ISB, SIK, SWISSICT UND CH OPEN

Bern, 3. Mai 2016 -- Am Mittwoch, 24. August 2016 findet an der Universität Bern die fünfte IT-Beschaffungskonferenz statt. Im Plenum referieren unter anderem Franz Grüter, Nationalrat und VR-Präsident von green.ch, sowie Kay Lummitsch, Head of API Swisscom (Schweiz) AG. Nach acht vertiefenden Fachsessionen informieren und diskutieren Vertretende der avenir suisse, IG SAP CH, Eidgenössischen Finanzkontrolle und Swisscom über wettbewerbsrechtliche Fragestellungen und Abhängigkeiten von IT-Herstellern.

Über 300 Beschaffende, Berater und Informatikanbieter nehmen jeweils an der jährlichen IT-Beschaffungskonferenz teil. Deren fünfte Ausgabe findet am Mittwoch, 24. August 2016 an der Universität Bern im vonRoll-Areal statt und steht unter dem Leitthema "Schlanke und flexible Beschaffungen". Die Konferenz wird durch die Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, das Informatiksteuerungsorgan Bund ISB, die Schweizerischen Informatikkonferenz SIK, den swissICT und die CH Open veranstaltet.

Als Eröffnung der IT-Beschaffungskonferenz 2016 wird Franz Grüter, Nationalrat und VR-Präsident von green.ch, politische sowie unternehmerische Aspekte zum Thema IT-Beschaffungen behandeln. Anschliessend erklärt Philipp Bieri, Leiter Einkauf beim Basler Energieversorgungsunternehmen IWB, anhand von Praxisbeispielen, dass sämtliche Submissionen zentral durch den Einkauf geleitet werden können. Als weiteres Plenumsreferat am Morgen vertritt Kay Lummitsch, Head of API-Program bei der Swisscom, die Anbieterseite und zeigt auf, wie anhand API-Entwicklung Herstellerabhängigkeiten, Projektkomplexität und -grösse reduziert werden können. Die Abhängigkeit von IT-Herstellern wird am Nachmittag durch Dr. Samuel Rutz von avenir suisse durch ein Referat über die wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen von freihändigen Vergaben vertieft. Ausserdem zeigt Peter Hartmann der IG SAP CH die Folgen von Abhängigkeiten auf und wie man sich davor schützen kann.

Zur Behandlung weiterer Themen werden insgesamt acht Fachsessions angeboten, die eine Vertiefung in die öffentliche Informatik-Beschaffung erlauben. Die Themen umfassen technische Aspekte von IT-Beschaffungen, Grundlagen einer IT-Beschaffung, das Dialogverfahren, AGB und Verträgen, die Revision des BöB/IVöB sowie eine Session explizit für französisch-sprachige Teilnehmende. Ausserdem können vorgängig per E-Mail und vor Ort juristische Fragen zum öffentlichen Beschaffungswesen gestellt werden, die von Dozierenden des CAS ICT-Beschaffungen der Universität Bern beantwortet werden.

Die Plenumsreferate werden simultan auf Französisch übersetzt. Das Tagesprogramm und die Anmeldung sind ab sofort online zugänglich auf der Internetseite der Forschungsstelle.

Detail-Programm

www.itbeschaffungskonferenz.unibe.ch

Kontakte

  • IWI: Laura Kieser, Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern, laura.kieser@iwi.unibe.ch , +41 31 631 38 79
  • ISB: Peter Fischer, Delegierter für die Informatiksteuerung Bund, peter.fischer@isb.admin.ch , +41 58 465 98 98
  • SIK: Grégoire Hernan, stv. Geschäftsleiter, greg.hernan@sik.ch , +41 31 320 00 02
  • swissICT: Marcel Gamma, Kommunikations-Verantwortlicher, marcel.gamma@swissict.ch , +41 43 336 40 28
  • CH Open: Gerhard Andrey, Mitglied des Vorstands, gerhard.andrey@liip.ch